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Rauchzeichen

Rauchzeichen, KlarSichtKoffer

& Co. zur Suchtprävention

Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 beschäftigten sich in der Projektwoche im November mit dem Thema Suchtprävention. Sie bekamen dabei ein abwechslungsreiches Programm geboten, das dem aktuellen Stand der Suchtprävention entspricht.

Neben klassischen Unterrichtseinheiten zum Thema Alkohol aus Sicht der Chemie, zum Problem des Gruppenzwangs oder zur Suchtproblematik allgemein, hatten die Schülerinnen und Schüler in zwei Sporteinheiten die Möglichkeit zur angeleiteten Erfahrung des eigenen Körpers. Dabei bekamen sie gleichzeitig sinnvolle Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung aufgezeigt - ein wichtiger Bestandteil der Suchtprävention.

Eine wichtige Rolle spielte auch in diesem Jahr das Projekt „Rauchzeichen“, der Deutschen Herzstiftung.

Seit dem Jahr 2006 klärt die Deutsche Herzstiftung in einer Präventionskampagne mittlerweile jedes Jahr über 10 000 Schülerinnen und Schüler im Rhein-Main-Gebiet über die Folgen des Rauchens auf. Ziel des Projektes ist es, den SchülerInnen in einem Alter, in dem sie mehrheitlich noch nicht rauchen, klar zu machen, was es bedeutet, bewusst oder unbewusst in eine Raucherkarriere zu gleiten.
Nicht nur über die Zusammenhänge und Gefahren des Rauchens werden die Jugendlichen informiert, sondern besonders auch in ihrer Entscheidungskompetenz in Sachen Rauchen unterstützt.

So arbeitet das Programm nicht mit Abschreckung, sondern mit den Jugendlichen wird das Pro und Kontra des Rauchens diskutiert. Wichtig ist, dass nach der Unterrichtung jeder Einzelne in der Lage ist, eine verantwortungsbewusste Entscheidung für oder gegen die ersten Zigaretten oder die ersten Shisha-Sitzungen zu treffen.
Neben Vortrag und Bildern veranschaulichen zwei eigens für das Projekt produzierte Filme und ein Rauch-Experiment die Thematik.

Neue Rauchformen wie das Shisha-Rauchen (Wasserpfeife) oder - brandaktuell - die Verbreitung und Nutzung von Shisha2go (die auch widerrechtlich an Kinder und Jugendliche verkauft wird), halten das Interesse der Jugendlichen am Rauchen wach. Damit ist eine Rauchprävention mit Jugendlichen für die langfristige Prävention von Suchterkrankungen, Herzkreislauferkrankungen, Bronchialerkrankungen und Krebs weiterhin von größter Bedeutung.

Obwohl die Anzahl der rauchenden Jugendlichen in Deutschland nach offiziellen Zahlen als rückläufig eingeschätzt wird, erscheint das Rauchen weiterhin wie eine Art Initiationsritual ins Erwachsenenleben.

Dass der Konsum von Tabak und Alkohol nicht wirklich zum Erwachsensein dazu gehört, sondern vielmehr eine krankhafte Störung des Erwachsenseins darstellt, erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe der abwechslungsreichen Stationen des KlarSichtKoffers.

Der KlarSichtKoffer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, den die HBS in doppelter Ausführung dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins anschaffen konnte, wird bundesweit erfolgreich zur Alkohol- und Tabakprävention eingesetzt. Interaktiv und methodisch abwechslungsreich erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen über die Gefahren des Tabak- und Alkoholkonsums.

Als besonders eindrucksvoll erachteten die Schülerinnen und Schüler die Station „Rauschbrillen“ des KlarSichtKoffers. Die „Rauschbrillen“ simulieren den Einfluss eines erhöhten Alkoholspiegels auf die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit. Es zeigte sich, dass es mit aufgesetzten „Rauschbrillen“ schwierig bis unmöglich ist, einen Slalomparcours abzulaufen oder auch nur einen zugeworfenen Ball zu fangen.
Schülerinnen und Schüler sowie die beteiligten Lehrkräfte geben dem Projekt gute Bewertungen.

Holger Gröll (Beratungslehrkraft für Suchtprävention)