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Rauchzeichen

Die Deutsche Herzstiftung gibt „Rauchzeichen“

an der Heinrich Böll Schule in Bruchköbel

Seit diesem Schuljahr ist die Deutsche Herzstiftung mit ihrem Projekt „Rauchzeichen“ zu Gast an der Heinrich Böll Schule.
(am 12. Dezember und vom 10. bis zum 13. März)

Das Programm wird ehrenamtlich von dem in Bruchköbel ansässigen Arzt Herr Dr. E.- D. Berndt begleitet und durchgeführt.

Seit dem Jahr 2006 klärt die Deutsche Herzstiftung in einer Präventions-kampagne mittlerweile jedes Jahr über 10 000 Schülerinnen und Schüler im Großkreis Rhein- Main- Taunus über die Folgen des Rauchens auf. Ziel des Projektes ist es, den SchülerInnen in einem Alter, in dem sie mehrheitlich noch nicht rauchen, klar zu machen, was es bedeutet, bewusst oder unbewusst in eine Raucherkarriere zu gleiten.
Nicht nur über die Zusammenhänge und Gefahren des Rauchens werden die Jugendlichen informiert, sondern besonders auch in ihrer Entscheidungs-kompetenz in Sachen Rauchen unterstützt.

So arbeitet das Programm nicht mit Abschreckung, sondern mit den Jugendlichen wird das Pro und Kontra des Rauchens diskutiert. „Wichtig ist, dass nach der Unterrichtung jeder Einzelne in der Lage ist, eine verantwortungsbewusste Entscheidung für oder gegen die ersten Zigaretten oder die ersten Shisha-Sitzungen zu treffen“, so Professor Doktor Martin Kaltenbach, Initiator des Projektes und Gründer und ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

„Rauchzeichen“ umfasst eine Doppelstunde pro Klasse, wird in der Regel in allen siebten Klassen einer Jahrgangsstufe durchgeführt und immer auch von einer Mitarbeiterin der deutschen Herzstiftung begleitet. Neben Vortrag und Bildern veranschaulichen zwei eigens für das Projekt produzierte Filme und ein Rauch-Experiment die Thematik.

Zusätzlich wird ein weiteres gesellschaftlich wichtiges Thema angesprochen: dass die Herzdruckmassage nach einem Herzstillstand von jedermann- auch von Jugendlichen- lebensrettend ausgeführt werden kann, wird nicht nur zusammen erarbeitet, sondern auch praktisch geübt.

Schüler und Lehrer geben dem Projekt gute Noten.

Obwohl die Anzahl der rauchenden Jugendlichen in Deutschland nach offiziellen Zahlen als rückläufig eingeschätzt wird, erscheint das Rauchen weiterhin wie eine Art Initiationshürde ins Erwachsenenleben.

Neue Rauchformen wie das Shisha- Rauchen (Wasserpfeife) oder – brandaktuell- die Verbreitung und Nutzung von Shisha2go (die auch an Kinder und Jugendliche verkauft wird), halten das Interesse der Jugendlichen am Rauchen wach. Damit ist eine Rauchprävention mit Jugendlichen für die langfristige Prävention von Suchterkrankungen, Herzkreislauferkrankungen, Bronchialerkrankungen und Krebs weiterhin von größter Bedeutung.



Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Projekt „Rauchzeichen“

Deutsche Herzstiftung

z. Hd. von Frau Jule Thomas

0173- 61 60 246

Vogtstr. 50

60322 Frankfurt am Main