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Die Intensivklasse

Deutsches Sprachdiplom Erste Stufe (DSD I)

Die Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel führt schon mehrere Jahre erfolgreich eine Deutsch-Intensivklasse, in der Schüler aus nichtdeutschen Herkunftsländern die ersten Schritte in der neuen Heimat durch das Spracherlernen und die soziale Integration vornehmen.

2012 hat die Heinrich-Böll-Schule an der Pilotierung des Deutschen Sprachdiploms in Hessen teilgenommen, mittlerweile haben bereits zwei Jahrgänge der Deutsch-Intensivklasse die Prüfungen durchlaufen und Schüler und Schülerinnen aus Afghanistan, Polen, Brasilien, Thailand, Rumänien, Griechenland u.v.m. halten das allgemein anerkannte Zertifikat in der Hand. Ihre Chancen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf verbessern sich mit dieser international anerkannten Urkunde. Die bestandene Prüfung ist auch der Nachweis für den Zugang zu einem Studienkolleg in Deutschland.

DSD I

„Bei den Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz (DSD) handelt es sich um Stufenprüfungen. Mit Hilfe solcher Prüfungen können Kompetenzniveaus simultan abgetestet werden. Dadurch kann für jeden Schüler ein Leistungsprofil erstellt werden, das den individuellen Fremdsprachenerwerbsprozess widerspiegelt.“ (Quelle ZfA)

„In den Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz Erste Stufe (DSD I) werden die Teilfertigkeiten Hörverstehen, Leseverstehen, Schriftliche und Mündliche Kommunikation auf den Niveaustufen A2 und B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GER) geprüft. Die Prüfung ist damit auf der Schwelle von der elementaren zur selbstständigen Sprachverwendung angesiedelt.

Erreicht ein Schüler in jeder der vier Teilkompetenzen das Niveau B1, erhält er das deutsche Sprachdiplom Erste Stufe und damit den sprachlichen Nachweis für den Zugang zu einem Studienkolleg in Deutschland..“ (Quelle ZfA)

Zur Vergleichbarkeit des Niveaus B1 : Schüler die an der Realschulprüfung in Englisch teilnehmen erreichen nach bestandener Prüfung einen B1 Abschluss in Englisch.

Überraschender Besuch

Überraschenden Besuch bekam die Intensivklasse der Heinrich-Böll-Schule am Donnerstag, dem 7.11.2014.Die Landtagsabgeordneten der CDU Fraktion Heiko Kasseckert , Hugo Klein und Michael Reul machten sich ein Bild vor Ort, das heißt im Klassenraum der DaZ-Schüler im Haus 2 der Schule. Begleitet haben ihren Besuch die Leitung des Staatlichen Schulamts, Frau Sylvia Ruppel, Herr Ludwig Borowik sowie die Schulleitungsmitglieder der Heinrich–Böll-Schule Herr Münz, Frau Schnitzer , Frau Nocke-Olliger und Herr Schneider.

Wie sieht Unterricht aus, wenn Mitschüler acht unterschiedliche Sprachen sprechen und die gemeinsame Sprache Deutsch noch ganz neu ist? Wie klappt der Umgang miteinander, wenn die Altersspanne von 10 bis 17 Jahren reicht? Wie fühlt man sich als Neuankömmling in der Intensivklasse? Lernen alle das Gleiche oder gibt es unterschiedliche Angebote?

Diese Fragen mögen sich die interessierten Besucher auch gestellt haben. Nach der von den DaZ-Lehrerinnen Karina Kunisch und Ruth Bues-Diez gemeinsam gestalteten Stunde konnten die Fragen beantwortet werden. Thema der Stunde war nämlich die Wortart Adjektiv. Die Gruppe 2 arbeitete an der Biographie von Albert Einstein und suchte seine Charaktermerkmale aus dem Lektüretext heraus. In der Gruppe 1 wählten die Schülerinnen und Schüler aus dem von ihnen schon im Vorfeld erarbeiteten Pool von Adjektiven diejenigen aus, die sie als geeignet empfanden, ihre Persönlichkeit, ihre Besonderheit, ihr Empfinden darzustellen und klebten sie in vorbereitete Körperumrisse. Ein Ratespiel, welcher beschriftete Umriss nun welche Schülerpersönlichkeit darstellte, zeigte, dass die Schüler sich gegenseitig gut kennen und die persönlichen Eigenheiten untereinander gut einschätzen können.

Das am häufigsten genannte Adjektiv war „glücklich“ fiel Herrn Kasseckert auf, aber auch „fußballbegeistert“ und „dankbar“ waren Nennungen, die den Rückschluss erlauben, die Schülerinnen und Schüler sind am richtigen Platz.

Obwohl es im DaZ-Klassenraum an diesem Novembervormittag eng war hat es den Schülern Spaß gemacht zeigen zu können, wer sie sind und was sie mitbringen. Eine Menge Spaß am Lernen und Ehrgeiz und Fleiß.

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