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50 Jahre HBS Zahnpflege Einschulung 2018 Abschlussfeier 2018 MUKU-Konzert 2018 Weihnachtskonzert 2017 "abgestempelt" und "moment.mal" Schülerreise nach Málaga Vorlesewettbewerb 2017 Tag der offenen Tür 2017 10 Jahre Mensa Besuch von Frau Dr. Leikert Besuch der nicaraguanischen Botschafterin Kennedy-Event

50 Jahre HBS

Schulfest der HBS

Am 14. September fand das Schulfest der Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel statt. Zahlreiche Besucher nutzten die vielen Präsentationen und Angebote der Projekte, die die Schülerinnen und Schüler in der Woche im Rahmen einer Projektwoche zuvor erarbeitet und vorbereitet hatten. Das Schulfest bildete den krönenden Abschluss der Festivitäten zum 50-jährigen Bestehen der HBS. Gleich von Beginn an strömten die Gäste ins Schulhaus. Neben fachwissenschaftlichen Darbietungen wie die "zauberhafte Chemie", oder dem Sinnesparcours gab es auch historisch-gesellschaftliche Themen ("Bruchköbel zur Zeit des Nationalsozialismus") oder literarisch-ästhetische Darbietungen ("Poetry Slam für Einsteiger"). Es wurde gebastelt ("Bastelkurs Ugly Dolls" ,"Wir basteln Spiele"), gemalt ("Kunstbasar", "Kunstprojekt Mosaikwand") verköstigt ("Smoothies and Cocktails", "Cookies to heal the world" ,"Kulinarisch vielschichtige HBS") und gequizt ("Europa Quiz") . In der HBS wird die Vielschichtigkeit kulturell und sozial gelebt. So zeigte sich, dass die vielen Nationalitäten, die in den Jahrgängen zusammen arbeiten, stets freundlich und mit Spaß miteinander umgehen. Das Projekt "Kinder aus verschiedenen Kulturkreisen" zeigte dies deutlich. Auch sportlich wurde sich betätigt, so konnten die Besucher am "Beach Sports" oder in der Turnhalle am "Chinese Jumping" Gefallen finden. Natürlich gab es auch vielfältige Angebote für Kinder, die geschminkt oder mit Geschicklichkeitsspielen beschäftigt wurden. Viel Begeisterung fand auch der Schulgarten, in dem selbst hergestellte Marmelade verkauft wurde.
Neben all den vielen Angeboten zum Staunen, Beobachten und Mitmachen gab es auch Ehemaligentreffs; hier versammelten sich ehemalige Schüler und Lehrer und tauschten sich über die gemeinsamen vergangenen Jahre in der Heinrich-Böll-Schule aus. Noch am späten Abend war das Fest sehr gut besucht und die Menschen gingen gut gelaunt und voller Eindrücke und Erinnerungen nach Hause. Alles in allem war dieser Abend absolut gelungen und lässt auf weitere schöne Feste in der Zukunft hoffen.

Schulfest

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Jubiläumskonzert der HBS

Im Bürgerhaus der Stadt Bruchköbel fand das Jubiläumskonzert der Heinrich-Böll-Schule statt. Rektor Ernst Münz begrüßte die Gäste, die gespannt auf die musikalischen Darbietungen der Schülerinnen und Schüler warteten.
In diesem Jahr gab es viele musikalisch-ästhetische Veranstaltungen der HBS: die Ausstellung "abgestempelt", die Kunst-Ausstellung im Staatlichen Schulamt, die Akademische Feier zum 50. Geburtstag der HBS, dieses Jubiläumskonzert und die Projektwoche, die das Schulfest einleitete. All dies zeigt, dass in Bruchköbel an der integrierten Gesamtschule mit allen Sinnen so gearbeitet wird, dass Kinder und Jugendliche im musikalischen und künstlerischen Bereich gefördert und gefordert werden.
An den Beiträgen konnte man erkennen, dass die teilnehmenden Mädchen und Jungen mit Begeisterung dabei waren. Alle Jahrgänge waren vertreten. Die 5. und 6. Klassen begannen und zeigten, was sie in den ersten Monaten bereits gelernt haben, danach traten die verschiedenen Bands der Schule auf und rissen das Publikum mit ihrer Musik mit. Der Musikfachbereich der HBS unter Leitung von Lehrer Frank Hamacher arbeitet bereits seit Jahren mit der Musikschule in Nidderau intensiv zusammen, so dass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, sich ihren musikalischen Interessen gemäß weiterzuentwickeln.
Durchzogen wurde der Abend vom Thema Liebe. Die Moderatorinnen, Cicek und Dilber, zwei Zehntklässlerinnen, führten die Zuhörer in alle Lebenslagen von Liebesgeschichten mit ein.
Zum Abschluss lud Herr Münz alle Zuhörer ein, das Schulfest zu besuchen, um sich die vielfältigen Projekte der Schüler der Heinrich-Böll-Schule anzuschauen.

Jubiläumskonzert

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Akademische Feier

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Diese Schule lebt Vielfalt

Die Heinrich-Böll-Schule feierte am 6.September ihren 50. Geburtstag mit einer akademischen Feier im Bürgerhaus in Bruchköbel. Schulleiter Ernst Münz eröffnete den festlichen Akt, indem er die Geschichte der Heinrich-Böll-Schule vorstellte. Dabei ging er auf Politisches, Historisches und Gesellschaftliches ein, was in den letzten fünf Jahrzehnten in der Weltgeschichte und Schulgeschichte passiert ist. Herr Münz betonte die Absicht der HBS, Schüler nicht als Masse zu betrachten, sondern jeden einzelnen Schüler als Individuum mit seiner eigenen Geschichte zu erkennen und wahrzunehmen. Aus dieser Sichtweise sind auch die vielen – zum Teil prämierten – Projekte der HBS erklärbar. Auch wird sehr darauf geachtet, dass mithilfe der Schulsozialarbeit und Schulseelsorge immer Anlaufstellen vorhanden sind. Ernst Münz durfte viele Ehrengäste begrüßen, die zusammen mit dem Kollegium und vielen ehemaligen Mitarbeitern der HBS der Feier entgegenfieberten. Viele Repräsentanten aus der Politik waren gekommen, um das 50-jährige Bestehen der ehemaligen Schule Nord, heute Heinrich-Böll-Schule, zu ehren. Der hessische Kultusminister, Staatsminister Prof. Dr. Alexander Lorz, war der erste Gratulant, der in seiner Rede der HBS ein sehr positives und außergewöhnliches Standing bescheinigte, da sie eine der Schulen ist, die ständig im kulturellen und sozialen Fokus steht, die unter dem Thema Vielfalt immer wieder auffällig wird. Die Ideale von Demokratie, Toleranz, Menschenrechten sowie der interkulturelle Umgang innerhalb der Schulgemeinde, der eine prägnante Nachhaltigkeit offeriert, sind im Kreis und im Land Hessen bekannt. Die HBS ist unter anderem Unesco-Schule, Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus und setzt einen ihrer Schwerpunkte auf den musikalisch-ästhetischen Bereich. Bereits 1968, als sich die Türen der ersten integrierten Gesamtschule im Kreis öffneten, war der Redebedarf groß, bescheinigten die einen dieser neuen Schulform eine Chance im Miteinander, so nannten die anderen sie Teufelswerk, was auch dem damaligen politischen Diskurs repräsentiert. Professor Dr. Lorz bescheinigte der HBS, dem schulischen Leitbild Albert Einsteins, Schüler als harmonisches Gesamtbild zu sehen, zu entsprechen.
Frau Dr. Katja Leikert, die die HBS schon sehr oft in der Vergangenheit besucht hat, sprach der Schülerschaft eine positive politische Bildung aus. Die Schule in Bruchköbel sieht sie als eine weltoffene, da auch viele Schulpartnerschaften gepflegt werden, beispielsweise mit Nicaragua oder den USA. Frau. Dr. Leikert forderte die Lehrer und Schüler der HBS auf, sich weiterhin einzumischen, denn Einmischung ist gewünscht.Der Leiter des Staatlichen Schulamts in Hanau, Herr Günther Rau, legte den Fokus in seiner Rede auf den Namen Heinrich Böll. Die Schule wurde in den 80-er Jahren zur Heinrich-Böll-Schule umgenannt. Heinrich Böll, einer der bedeutensten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit, sprach mit viel Kritik, aber auch Einfühlungsvermögen Themen an, die "unter den Nägeln brannten". Und genau dies betonte Herr Rau auch bezüglich der HBS von früher und heute, die sich der kulturellen und sozialen Aufgabe stellt, Wichtiges zu erkennen und zu behandeln. Wollten 1968 bei der Öffnung der Schule vor allem junge Lehrer angestellt werden, um den Geist der Wissenschaft im Sinne Adornos oder Habermas nach Bruchköbel zu bringen, so stellen sich heute der Lehrerschaft ganz andere Aufgaben. Durch die gelungene Integrations- und Inklusionspolitik der Schule werden alle Kinder, auch vom Krieg traumatisierte Kinder, in die Gemeinschaft aufgenommen und begleitet. Die HBS steht für Chancengleichheit, jeder kann nach der 10. Klasse als emanzipierter und kritisch hinterfragender junger Mensch seine weitere schulische oder berufliche Zukunft beginnen.
Bevor Landrat Herr Thorsten Stolz seine Rede beginnen konnte, sang der Lehrerchor den Song "We shall overcome"; die Präsentation zeigte sich mit politischen Statements auf Plakaten, z.B. "Mehr Lehrkräfte!" oder "Wer heute noch lacht, wird morgen überwacht", die das Meinungsbild der Lehrer von damals aufzeigte und durchaus überzeugend dargestellt wurde. Herr Landrat Stolz nahm dann auch Bezug zu dem Chor und präsentierte die Geschichte der HBS, die Abhängigkeit der Institution Schule von Geburtenraten;so besuchten beispielsweise Mitte der 70-er Jahre bis zu 2000 Schüler die HBS. In den letzten Jahren ist die Schülerzahl der HBS konstant geblieben, mehr als 1000 Schüler gehören der Schulgemeinschaft an. Herr Stolz bedankte sich dabei auch bei den Schulsekretärinnen, den Hausmeistern und dem Reinigungspersonal, ohne die der schulische Betrieb nicht aufrecht erhalten werden könnte. Er betonte, dass der Main-Kinzig-Kreis – wie in der Vergangenheit – ein verlässlicher Partner der HBS sein werde und forderte alle Jugendlichen dazu auf, Mutmacher in der Gesellschaft zu sein, denn wenn auf der Straße Hass und Intoleranz gelebt werden, dann braucht man junge Menschen, die sich einbringen und zu Wort melden.
Bürgermeister Günter Maibach erzählte, 1968 bei der Einweihung dabei gewesen zu sein. Traditionen, wie der Austausch bei gemeinsamen Treffen der Schulpartnergemeinden oder das Angebot der Stadt Bruchköbel, die berufliche Vielfalt während der beiden Schulpraktika kennenzulernen, sollen beibehalten werden. Auch das jährlich kostenlos zur Verfügung stehende Bürgerhaus für Konzerte soll Bestand bleiben in der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der HBS.
Weitere Reden von Herrn Christoph Degen, Mietglied des Landtags, Frau Beate Funck, der Stadtverordnetenvorsteherin Hanau, der Schulelternbeirätin Silke Blum und ihrem Ehemann, Oliver Blum, dem Vertreter des Fördervereins der HBS, sowie der Personalrätin Frau Dr. Mechtilde Linn-Dressler und dem ehemaligen Schüler Herrn Dr. Kai Beckmann beinhalteten ebenfalls neben den Glückwünschen zum 50-jährigen Bestehen die Aufforderung nach Einmischen in politische Strukturen, um die Demokratie zu leben. Schüler sollen zu Menschen werden, die nicht alles hinnehmen, sondern hinterfragen.
Eingerahmt wurde der festliche Akt neben den vielen Reden von szenischen Überleitungen der AG "Darstellendes Spiel" unter der Leitung von Martin Bornhardt. Die Schüler verbanden die verschiedenen Programmpunkte miteinander und führten so durch die Feier. Schön, dass sich alle Gäste auf dieses "Spiel" einließen und ihre Reden den Fragen der Schüler anpassten. So sprachen die Protagonisten Probleme an, die damals und heute in der HBS zum Thema wurden; alle Fragen, die die Schüler an die Ehrengäste stellten, wurden beantwortet. Schüler präsentierten in einer Revue die Musik und Mode der vergangenen Jahrzenhnte und auch die Lehrer Markus Talinski, Lukas Stein und Martin Bornhardt stellten als Georg Christoph Lichtenberg, Heinrich-Böll und Ernsto Cardenal die künstlerische und literarische Verbundenheit der HBS dar.
Rektor Ernst Münz konnte am Ende der akademischen Feier sehr zufrieden mit den Darbietungen und den vielen Komplimenten sein, die er einigen ehemaligen Schulleiterkollegen weitergab. Zum Ende der Feierlichkeit gab es ein Buffet, bei dem ein reger Austausch stattfand. Dieser Vormittag endete harmonisch und mit vielen Gesprächen über vergangene und zukünftige Zeiten und Vorhaben.