Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler für das Schuljahr 2026/27
Sehr geehrte Eltern,
liebe Erziehungssorgeberechtigte,
die Änderung des Schulgesetzes sieht die Nutzung von privaten digitalen Endgeräten im Schulgebäude nicht mehr vor. Gemeinsam mit der Firma AfB und dem Schulträger Main-Kinzig-Kreis haben wir eine gute Lösung für die Schülerinnen und Schüler gefunden. Bitte beachten Sie den anhängenden Elternbrief und die für Ihr Kind entsprechende Jahrgangsinformation. Eine Bestellung ist bis zum 31. Mai 2026 möglich. Die Ausgabe der IPads an die Schülerinnen und Schüler erfolgt in der ersten Woche nach den Sommerferien.
Es handelt sich hier um ein freiwilliges Angebot!
Mit freundlichen Grüßen
Christine Georg
(Schulleiterin)
- Elternbrief – digitale Endgeräte im Schuljahr 2026-27
- Kommende Jahrgangsstufe 7 – Anleitung und Vertragserstellung für Eltern
- Kommende Jahrgangsstufe 8 – Anleitung und Vertragserstellung für Eltern
- Kommende Jahrgangsstufe 9 – Anleitung und Vertragserstellung für Eltern
- Kommende Jahrgangsstufe 10 – Anleitung und Vertragserstellung für Eltern
- Antrag für eine Förderung eines digitalen Endgeräts
- Vertragsbedingung der Firma AfB
- FAQ der Firma AfB

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Heinrich-Böll-Schule (HBS)
Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben und hoffen, Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Schule bieten zu können.
Unser zentrales Anliegen ist es, jeder Schülerin und jedem Schüler neben einer individuellen Förderung die Erziehung zu Miteinander und Toleranz sowie zu Leistung und sozialer Kompetenz zukommen zu lassen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen an der Heinrich-Böll-Schule mit jenem unterschiedlichen und umfangreichen Rüstzeug ausgestattet werden, welches die Erwachsenen- und Arbeitswelt von morgen von ihnen fordern wird.
Die Heinrich-Böll-Schule ist eine Teamschule. Die Lehrkräfte arbeiten in Jahrgangsteams zusammen, planen das Schuljahr mit seinem Unterricht und Ereignissen gemeinsam, verbessern die Förder- und Fordermöglichkeiten für die Schüler und schauen gemeinsam auf jedes einzelne Kind.
Die Schülerinnen und Schüler werden in den Jahrgangsstufen 5 und 6 ausschließlich im Klassenverband unterrichtet. Ab der Jahrgangstufe 7 beginnt die äußere Differenzierung nach Leistung und Neigung. Die Hauptfächer sind ab der Jahrgangsstufe 7 in A-, B- und C- Kursen organisiert. Neben der Fachleistungsdifferenzierung und einer permanenten Binnendifferenzierung in allen Fächern gehen wir als Schule mit einem umfangreichen Wahlpflichtangebot und Wahlangebot auf das Leistungsspektrum unserer Schülerschaft ein. Als zweite und auch dritte Fremdsprache werden Französisch, Spanisch und Latein angeboten. Neben weiteren Angeboten aus dem Bereich der Berufs- und Studienorientierung greift der Wahlpflichtunterricht mit den Angeboten MINT, Musik und Sport weitere Schwerpunkte der Schule auf.
Die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Schule bleiben in der Regel im gemeinsamen Klassenverband von der 5. bis zur 10. Klasse zusammen. Durch diese engen Klassenverbände einerseits und die Differenzierungen andererseits kommt jedes Kind zu seinem Recht und wird durch soziales Lernen und stabile Beziehungen leistungsorientiert gefördert.
Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erfahren eine besondere Förderung z. B. durch besondere Wahlangebote und Angebote für Übergänger von Klasse 10 in Klasse 11 und eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Übergängerberatung für die gymnasiale Oberstufe. Die Heinrich-Böll-Schule enthält alle Bildungsgänge. Das heißt, sie vergibt alle Schulabschlüsse:
- den Berufsorientierten Abschluss
- den Hauptschulabschluss und den qualifizierenden Hauptschulabschluss
- den Realschulabschluss und den qualifizierenden Realschulabschluss
- die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe (Ü11)
Die tägliche Arbeit am Erfolg der Schüler sowie am Miteinander in der gesamten Schulgemeinde lebt vom hohen Einsatz der Lehrkräfte für das einzelne Kind, vom Schauen auf dessen Stärken und deren Herausforderung und vom Stützen bei Schwächen. So gibt es u.a. auch Programme zur Förderung bei LRS und für speziellen Deutschunterricht für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger (DAZ).
Als Schule mit Ganztagsangeboten im Profil 2 bieten wir Ihrem Kind nach dem Mittagessen die Möglichkeit zwischen Hausaufgabenbetreuung, Förderkursen, und vielen pädagogischen und einfach nur freizeitgestaltenden Aktivitäten zu wählen.
In den Pausen können sich die Schülerinnen und Schüler kleine Zwischenmahlzeiten in der Mensa zu günstigen Preisen kaufen; auch das Mittagessen ist preiswert und kann sogar noch bezuschusst werden, wenn diese Unterstützung gebraucht wird.
Diese Homepage kann sicher nur einen kleinen Einblick in den Schulalltag an der Heinrich-Böll-Schule geben. Über verschiedene Links können Sie den Tagesablaufplan und allgemeine Mitteilungen finden, die regelmäßig aktualisiert werden.
Natürlich stehen Ihnen alle Lehrkräfte, Mitarbeiter und die Schulleitung jederzeit nach Terminvereinbarung und in dringenden Fällen auch telefonisch zur Verfügung. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, sprechen Sie mich an.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihren Anruf oder Ihre Mailanfrage.
Christine Georg
Schulleiterin der Heinrich-Böll-Schule
Ganztagsangebote
Die Heinrich-Böll-Schule bietet eine Reihe interessanter Ganztagsangebote aus den Bereichen Bewegung, Kunst und Naturwissenschaften an.
Eltern-Infos
Was passiert grade in der Schule? Bleiben Sie als Elternteil mit unseren Broschüren und Flyern zu aktuellen Themen stets auf dem Laufenden.
Veranstaltungen
Nichts mehr verpassen: Erfahren Sie alles über bevorstehende und gewinnen Sie Einblicke in bereits vergangene Veranstaltungen in und um die Heinrich-Böll-Schule.
Umweltschule
Die Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel engagiert sich als Umweltschule aktiv für Nachhaltigkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt. Durch vielfältige Projekte lernen die Schülerinnen und Schüler, ökologische Zusammenhänge zu verstehen und selbst Verantwortung zu übernehmen. Dabei steht nicht nur die Wissensvermittlung im Vordergrund, sondern auch das praktische Handeln im Alltag. Gemeinsam setzt sich die Schulgemeinschaft für eine lebenswerte Zukunft ein und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Die Ökologie- und Naturschutzbewegung sowie der Umweltbildung hat sich zum Ziel gesetzt, die Menschen stärker an die Natur heranzuführen, durch direkten Kontakt mit Organismen Freude und Interesse an der Natur zu wecken sowie eine verantwortungsvolle Haltung gegenüber Lebewesen einzunehmen. Mit dem Wunsch nach Naturnähe und dem Einbeziehen der affektiven neben der kognitiven Dimension geht die Forderung einher, alle Sinne anzusprechen, die Natur nicht nur mit dem Auge, sondern auch über andere Sinneskanäle wahrzunehmen. Durch multisensorische Naturerfahrung sollen Jugendliche wie Erwachsene Natur nicht nur kennenlernen, sondern auch erleben und so eine positive Einstellung gegenüber Lebewesen entwickeln. Die Umwelterziehung wurde verbindlich in die Lehrpläne der deutschen Schulen aufgenommen. Dass die Beschreibung der Bedrohungen unserer Umwelt nicht ausreicht, ist inzwischen vielfach nachgewiesen. Denn Bildung kann erworben werden und steht dann zur Verfügung, sie muss aber nicht zwangsläufig deswegen auch gelebt werden.
Biologie
Die Biologie erfordert ein gutes Verständnis der Umwelt, Vorstellungsvermögen und abstrakten Denkvermögen. Sie fordert Schülerinnen und Schüler dazu auf, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten, lernen Verantwortung zu übernehmen und naturwissenschaftliche Phänomene in Modelle zu übersetzen. Durch den Bezug zu ihrer eigenen Umwelt können die Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Zugang zum Thema entwickeln, welches Prinzip der Lebensweltorientierung beschreibt. Ebenso fördern das praktische Arbeiten mit Realbegegnungen ein ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand nach Pestalozzi und fördert die Integration von Theorie und Praxis anhand eines konkreten Beispiels. Dadurch nehmen die Schülerinnen und Schüler alles nicht nur visuell oder auditiv wahr, sondern können durch ein Lernen mit allen Sinnen ein tieferes Verständnis fördern. Lebewesen sprechen direkt an, fordern Zuwendung oder Abwehr heraus. Diese Verknüpfung von Kognition und Emotion ist eine Grundlage, um die Schülerinnen und Schüler zur Achtung vor dem Lebendigen und zu verantwortungsbewusster Haltung zu erziehen. Lebewesen sind im Gegensatz zu Medien, nicht didaktisch bearbeitet und bieten daher meist ein breites Spektrum an Informationen und eine Fülle von Eindrücken. Sie sprechen verschiedene Sinneskanäle gleichzeitig an, wie den Geruchsinn, den Gehörsinn, den Gesichtssinn und den Tastsinn. Das bewusste Erleben der Diversität ermöglicht einen anderen Zugang zur Natur als die Texte, die im Schulbuch zu finden sind. Die Schülerinnen und Schüler lernten auf diese Weise einige Lebewesen eines konkreten Ausschnittes der Umwelt kennen und die lebensräumliche Behandlung regte oft auch zum längeren Betrachten an.
Außerschulische Lernorte helfen, den formalisierten Umgang der Schule mit den Schülerinnen und Schüler aufzubrechen zugunsten von mehr Lebensnähe, konkreter Praxis und Ganzheitlichkeit. Darüber hinaus geben sie Anlass zu einem Lernen in anderen Lern-, Sozial- und Interaktionsformen als im Klassenzimmer und bieten Gelegenheit für eigenaktives, schülerzentriertes Lernen. Generell gewinnen Lernprozesse an Bedeutung, wenn sie erlebnisorientiert und mit Primärerfahrungen verbunden sind. So empfiehlt Konrad Lorenz für den Erwerb eines besseren Naturverständnisses und Umweltbewusstsein einen möglichst engen Kontakt mit der lebendigen Natur, um Wertempfindungen für das Schöne und Gute zu wecken, die durch den weit verbreiteten Szientismus und ein technomorphes Denken allzu oft unterdrückt werden. Im Zusammenhang mit der Ökologie- und Naturschutzbewegung sowie der Umweltbildung hat diese methodische Richtung sich zum Ziel gesetzt, die Menschen stärker an die Natur heranzuführen, durch direkten Kontakt mit den Organismen Freude und Interesse an der Natur zu wecken sowie eine verantwortungsvolle Haltung gegenüber Lebewesen einzunehmen. Unterricht außerhalb des Schulgebäudes überwindet das begrifflich-symbolische Lernen aus Büchern und Medien, verhilft zu mehr Lebensnähe und damit zu Primärerfahrungen. Darauf beruhendes Wissen prägt sich stärker ein als verbal und medial vermitteltes Wissen aus zweiter Hand. Die originale Begegnung an Ort und Stelle spricht alle Sinne an und lässt Natur erleben. So wird nicht nur die kognitive, sondern auch die affektive Ebene stärker in die Lernerfahrung mit einbezogen, wodurch eine emotionale Beziehung zur Natur aufgebaut wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit einem anspruchsvollen Arbeitsgerät, trainieren ihre Feinmotorik, entwickeln räumliches Vorstellungsvermögen und schärfen ihren Blick für Details.
Physik
Physik ist mehr als reines Rechnen und Wiedergabe von Formeln durch Bucharbeit. Durch die Physik sind wir in der Lage die Welt um uns herum zu beschreiben und zu erklären. Der Physikunterricht vermittelt nicht nur grundlegende Kenntnisse über die Naturgesetze, sondern fördert auch das kritische Denken, die Problemlösungsfähigkeiten, Teamarbeit und bereitet Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der modernen Welt vor. Nahezu alles in unserem Alltag kann durch die Physik erklärt werden; von der Erdanziehungskraft, zum Wirkungsmechanismus von Werkzeugen, unseren Handys, der gesamten Technologie, bis hin zu Statiker beim Bau mächtiger Bauwerke. Naturphänomene wie Regenbögen, Gewitter, Licht und Farben prägen den Alltag von Schülerinnen und Schüler. All dies basiert auf der Grundlage physikalischer Zusammenhänge. Alltagsphysik erweitert auch die Lernumgebung Schule und die physikalische Erfahrungswelt bleibt nicht mehr auf den Physikraum beschränkt. Eigene Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler lassen sich einbinden und ihre Vorerfahrungen weiter nutzen. Oft werden dadurch alltägliche Begegnungen mit physikalischen Fragestellungen erst bewusst. Die Physik im Alltag kann durch eine Vielzahl von Experimenten erschlossen werden, die in ihrem natürlichen Umfeld ablaufen.
Experimente sind aus einem zeitgemäßen Physikunterricht nicht wegzudenken. Sie können die Motivation der Schülerinnen und Schüler erhöhen, überraschende und erklärungsbedürftige Phänomene zeigen, in neue Sachverhalte einführen, physikalische Regeln und Gesetze veranschaulichen und Techniken des naturwissenschaftlichen Arbeitens etablieren. So werden physikalische Phänomene durch experimentelle Zugänge, mittels des forschend-entdeckenden Lernens leichter nachvollziehbar. Das Experimentieren ermöglicht den Schülerinnen und Schüler eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand (vgl. Mattes, S. 168). Dies fördert nicht nur ihr Verständnis physikalischer Zusammenhänge, sondern stärkt auch ihre Eigenverantwortung und soziale Kompetenz. Durch das Experimentieren mit Alltagsgegenständen und Einbeziehung der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wurde die Physik für die Schülerinnen und Schüler zunehmend greifbarer und verständlicher. Praktische Experimente, bei denen die Schülerinnen und Schüler die Gesetze der Physik unmittelbar erfahren können, machen den Unterrichtsstoff lebendig und spannend. Sie erleben die Konzepte nicht nur theoretisch, sondern sehen, wie sie in der realen Welt wirken. Durch den Alltagsbezug können die Schülerinnen und Schüler einen persönlichen Zugang zum Thema entwickeln, welches Prinzip der Lebensweltorientierung beschreibt. Ebenso fördern das praktische Arbeiten und regelmäßiges Experimentieren ein ganzheitliches Lernen wie es bereits Pestalozzi beschreibt. Experimentieren ermöglicht ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand und fördert die Integration von Theorie und Praxis anhand eines konkreten Beispiels. Dadurch nehmen die Schülerinnen und Schüler alles nicht nur visuell oder auditiv wahr, sondern können durch ein Lernen mit allen Sinnen ein tieferes Verständnis fördern. Der zusätzliche permanenter Bezug der Theorie auf die Praxis und den Alltagsbezug spiegelte sich positiv im sichtbaren Lernerfolg wider.
Der Alltag bietet vielerlei Lernanlässe und ermöglicht dadurch auch ein authentisches Lernen. Didaktisch bietet die Kontextorientierung sehr vielversprechende Möglichkeiten für einen zeitgemäßen Physikunterricht. Physikunterricht soll vor allem auch die Kompetenz verleihen, die es ermöglichen als Teil der Gesellschaft und in persönlicher Hinsicht verantwortlich zu handeln. Die Wissensstrukturen sollen systematisch aufgebaut werden, um dann auf vielerlei Situationen angewandt werden zu können. Schülerinnen und Schüler lernen sich Problembereiche selbstständig zu erschließen und zu bearbeiten, Ergebnisse mitzuteilen und kritisch zu diskutieren. Neben reinem Fachwissen werden Kompetenzen der Erkenntnisgewinnung, der Kommunikation und der Bewertung sowie Kenntnisse über Physik als Wissenschaft erworben. Die Schülerinnen und Schüler werden zu selbstverantwortlichen Handelnden, die das Versuchsgeschehen in Gang setzen, beeinflusst und mit allen Sinnen wahrnehmen und beobachten kann. Die verantwortliche Selbsttätigkeit bei Schülerversuchen weckt und fördert das Interesse und ruft eine starke Motivation hervor. Gerade dadurch erhält der Schülerversuch seine besondere erzieherische, didaktisch wertvolle und das Lernen fördernde Bedeutung im Physikunterricht. Außerdem soll die Wichtigkeit von Begriffen und Theorien durch eine lebenspraktische Bedeutung mitbegründet werden, damit sich die Physik als Gesamtkonzept erschlossen werden kann.
Geschrieben am 20.04.2026
